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	<title>Verbotswahn &#187; Verbote</title>
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		<title>Liberalitas Bavariae adieu – oder die Risiken der direkten Demokratie</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 16:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aranita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Ausgerechnet diese einst aufmüpfigen und liberalen Bayern in ihrem  „Freistaat“, wo sozusagen Schnupftabak und Gesteckpfeife zum Kulturerbe  gehören, haben nun für ein absolutes Rauchverbot gestimmt. Es ist  geradezu paradox, dass nunmehr, statt gegen staatliche Ge- und Verbote  aufzumüpfen, umgekehrt die Bayern ausgerechnet vom Staat Verbote  fordern. Und das, obwohl der Staat, mit Überwachungskameras,  Telefondatenspeicherung, Internetüberwachung, Einschränkung der  Versammlungsfreiheit ihre Freiheit und Selbstbestimmung in den letzten  Jahren erheblich eingeschränkt hat, und mit der Begründung von  Terrorismusbekämpfung oder Sozialmissbrauch der  Staat peu á peu in die  urliberalen Freiheitsrechte eingreift. Die Rauchverbotsbefürworter  erzwingen mit einer demokratischen Abstimmung die Realisierung ihrer  eigenen Werte und Prinzipien, die sie für unabdingbar erklären, als  Gesetz, ohne jedoch die Handlungsfolgen ihrer Forderungen zu überdenken.  Diese Gesinnungsethik ist eine höchst]]></description>
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		<title>Verbot von Vuvuzelas gefordert</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aranita</dc:creator>
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Die Lust am Verbieten treibt immer abartigere Blüten. Anstatt sich miteinader zu einigen, anstatt Toleranz zu zeigen, wird bei den kleinsten eigenen Befindlichkeiten sofort ein Verbot gefordert. So geschehen bei den Vuvuzelas. Man kennt ja diese Tröten, die seit dem Konföderationen-Pokal 2009 in Südafrika mehr oder weniger intensiv bei Fußballspielen eingesetzt wurden. Einige Fernsehstationen beschwerten sich bei der FIFA über die "notorischen Hintergrundgeräusche". Allerdings entschied sich die FIFA am 18. Juni 2009 gegen ein Verbot des Blasinstrumentes.

Zeit, für das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und  Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen, eine Empfehlung herauszugeben. Im Mai 2010 ging diese Empfehlung an alle Kommunen heraus, mit dem Inhalt, den Gebrauch von Vuvuzelas bei öffentlichen Veranstaltungen (Public  Viewing) zu untersagen, um eine Gehörgefährdung für andere Besucher und  das mögliche Übertönen von Notfalldurchsagen zu vermeiden.

Die Stadt Kö]]></description>
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		<title>Wehrt euch gegen die Bananenbürokratie!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 07:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aranita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen Beitrag von ] veröffentlicht, in dem Enzensberger sehr gut die Europäische Union beschreibt. Schon der Titel "Wehrt euch gegen die Bananenbürokratie" zeigt, dass Enzensberger kritisch mit der EU umgeht. Kritisch zwar, aber nicht unfair. Auch die Vorteile, die wir durch die EU haben, werden aufgezeigt.

Enzensberger weist zum Beispiel darauf hin, dass wir seit 1945 zwischen den Mitgliedern der EU keinen bewaffneten Konflikt mehr hatten. "Das ist eine Anomalie, auf die Europa stolz sein kann" so der Schriftsteller. Auch das problemlose Reisen in andere Länder der EU oder die Möglichkeit, ohne große Schwierigkeiten aus den Mitgliedsländern zum Beispiel Bücher kaufen zu können wird lobend erwähnt.

Enzensberger aber wäre nicht Enzensberger, wenn er nicht auch die Schattenseiten erkennen und benennen würde. An erster Stelle kritisiert er das demokratische Defizit in der EU. Wörtlich schreibt Enzensberger:
Schon seit der Gründung der Europäischen Gemeins]]></description>
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		<title>&quot;Die Freiheit stirbt vielfach unbemerkt&quot;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 07:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aranita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Man mag es kaum glauben, aber in Deutschland gibt es gerade mal eine einzige Professorin für Freiheitsforschung. Ihr Name: Ulrike Ackermann. Sie ist eine gefährliche Frau für die Herrschenden, diese Ulrike Ackermann. Denn sie spricht aus, was die Menschen heute gerne verdrängen: "Die Freiheit stirbt vielfach unbemerkt".

In einem Interview mit der "Welt" begründete Ackermann ihre Sorgen und Bedenken, was die Freiheit betrifft. Sie wies auf ] (1767-1835) hin, der sagte: "Zur Bildung ist Freiheit die erste und unerlässliche Bedingung." Davon ist das deutsche Bildungswesen meilenweit entfernt. Die Pisa-Studie zeigt erschreckende Lücken bei unseren Schülern, und die Freiheit wird immer mehr auf Kosten einer trügerischen Sicherheit zurückgedrängt. Man hat sogar das Gefühl, dass "das Volk" Angst vor der Freiheit hat und entweder immer mehr Gesetze und Verbote fordert, oder aber diese meist unwidersprochen hinnimmt.

] (1706-1790) sagte: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verliert am]]></description>
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		<title>Kommt die Alterskennzeichnungspflicht für Webseiten?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 06:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aranita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Seit ein paar Tagen geistert eine seltsame Meldung durch Blogs und Foren: Angeblich sei es geplant, für Webseiten eine sogenannte Alterskennzeichnungspflicht einzuführen. Inhalte, die für Menschen bis zu 16 Jahren ungeeignet sind, dürfen dann nur noch von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr verbreitet und zugänglich gemacht werden. Betroffen davon seien alle Webseiten, insbesondere die Seiten, die Kommentare zulassen. Denn ein Kommentator könne ja auf einer als nicht jugendgefährdeten Seite einen Beitrag hinterlassen, der jugendgefährdend ist. Die Betreiber von Webseiten sollen darüberhinaus verpflichtet werden anzugeben, ob ihre Seite für Besucher ab 6, 16 oder 18 Jahren geeignet ist. Überprüft soll dies dann alles durch eine Behörde werden, für die es auch schon einen klingenden Namen geben soll: Bundesamt für die Freigabe von Internetinhalten (BAfII).

Ein Blog schreibt zu diesem Thema unter anderem folgendes:
Die Provider seien künftig angehalten, “jugendgefährdende Beiträge” zu erfassen und in]]></description>
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		<title>The Last Waltz</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aranita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Waltz]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie haben es mit Songs mit dem Thema "Walzer" angetan. Die verschiedenen Versionen von "Waltzing Matilda" könnte ich stundenlang hören. Besonders gerne höre ich die Version von Tom Waits und die von Wolfgang Ambros. Aber auch Leonard Cohen mit "Take This Waltz" oder auch seiner Version von "Tennessee Waltz" sind Lieder, an denen ich mich nie satthören kann. Jetzt habe ich wieder einen Film irgendwo in meinen Schubladen entdeckt, der mich etwas sentimental werden lässt: "The Last Waltz" von Martin Scorsese. Es ist ein besonderer Musikfilm, der das letzte legendäre Konzert aus dem Jahre 1976 von "The Band" zeigt. Der Film ist nicht nur ein Konzertmitschnitt, sondern er ist garniert mit Interviews und Bildern aus der Zeit der 70er Jahre.

Angeblich soll einen ja die Zeit der Jugend besonders prägen - mich haben die 70er Jahre tief beeindruckt und geprägt. Wie die Leute noch auf die Straße gegangen sind und gekämpft haben für ihre Rechte, dabei hatten die Menschen damals weit mehr Rechte als heut]]></description>
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