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WHO-Autoren auf Gehaltsliste der Pharmalobby

6. Juni 2010
Von Aranita

Die WHO verstrickt sich immer mehr in Pharmalobbyismus

Der Verdacht, dass die WHO mittlerweile nichts weiter ist als der verlängerte Arm der Pharmalobby, wurde schon mehrfach geäußert und auch begründet. Jetzt gibt es weitere Erkenntnisse darüber, dass sich Autoren der WHO schmieren ließen. Britische Journalisten gehen sogar so weit, vom “größten Pharmaskandal der vergangenen Jahre” zu sprechen.

Es geht wieder einmal um den Pandemie-Begriff, den die WHO im Sinne ihrer Auftraggeber umdefinierte. Die englische Journalisten-Initiative “Bureau of Investigative Journalism (BIJ)” kommt im Zusammenarbeit mit dem “British Medical Journal” zu dem Schluss, dass die Autoren der WHO-Richtlinie auf der Gehaltsliste von GlaxoSmithKline (GSK) und Roche standen. Mindestens drei der beteiligten Wissenschaftler sollen demnach gleichzeitig auf der Gehaltsliste der Pharmagiganten gestanden haben.

Man erinnert sich: Die WHO hatte den Pandemiebegriff umdefiniert, damit die Schweinegrippe als “Pandemie” bezeichnet werden konnte. Die Panikmache vor dieser im Vergleich zu anderen Grippearten relativ harmlosen Grippe kostete allein dem deutschen Steuerzahler nach Berechnungen des Münchner Epidemiologen Ulrich Keil eine Milliarde Euro. Auch die Briten deckten sich mit den Grippemitteln im Wert von 1,2 Milliarden Euro ein, von denen nur ein kleiner Bruchteil verwendet wurden. Insgesamt sollen aufgrund des veränderten Pandemie-Begriffes von den Regierungen Medikamente im Wert von 18 Milliarden gekauft worden sein, von denen nun Impfdosen im Wert von mindestens 5,8 Milliarden Euro undgenutzt in den Depots vor sich hinrotten. Profitiert davon haben GlaxoSmithKline und Roche mit ihren Mitteln “Tamiflu” und “Relenza”.

Übrigens: Die Infektionsexpertin Silke Buda vom Robert-Koch-Institut leugnet nach wie vor, dass die WHO den Pandemie-Begriff nur deshalb umdefinierte, damit man Panik schüren und unnötigen Impfstoff verkaufen konnte. “Krankheitsschwere war nie ein Kriterium zur Definition der Pandemie”, so Buda. Die Schweinegrippe sei “leicht übertragbar” und würde sich “weltweit verbreiten” und hätte somit “alle Kriterien einer Pandemie erfüllt”.

Dass die WHO nicht nur in Sachen Schweinegrippe nichts weiter als Lobbyarbeit für die Pharmaindustrie verrichtet, hat auch “NEIN beim Volksentscheid” herausgearbeitet. Dort wurde anhand der Rauchverbote nachgewiesen, dass es der WHO schon lange nicht mehr um Gesundheit geht, sondern darum, der Pharmaindustrie zu immer gigantischeren Umsätzen zu verhelfen. Und zwar immer mit den selben Mitteln: Panik mit Hilfe gekaufter “Wissenschaftler” erzeugen, dadurch die Regierungen zu unnötigen Geldausgaben zwingen, die Pharmaindustrie kassieren lassen.

Es wird Zeit, dass sich die Politik wieder auf Demokratie besinnt und nicht auf Grund von WHO-Panikmache irgend welche Rahmenabkommen der WHO unterzeichnet und damit demokratische Abstimmungen umgeht.

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2 Kommentare zu “ WHO-Autoren auf Gehaltsliste der Pharmalobby ”

  1. altimoinus am 1. November 2010 um 16:44

    Wie man weiß, dürfen Bundestagsabgeordnete von Interessensgruppen ungestraft Schmiergelder empfangen. Diese Leute aber sitzen auch in Gremien, welche über alles Mögliche und Unmögliche entscheiden. So ist es doch kein Wunder, daß manche Leute die BRD als >Bimbesrepublik< bezeichnen. (Bimbes=Geld).
    Man mache sich seine Gedanken hierüber!

    Gruß:

    Léo

    Gut oder Schlecht: Thumb up 3 Thumb down 0 (+3)
  2. Nansy am 6. Juni 2010 um 12:21

    Ganz besonders kann ich den Link zur Seite “NEIN beim Volksentscheid” empfehlen, der über die Abhängigkeit der WHO von der Pharmaindustrie berichtet. Das ist eine hervorragende Zusammenfassung über den fast schon religösen Eifer einer Organisation, die sich nicht zu schade ist, als Handlanger der Pharmalobby zu dienen.
    Das müsste eigentlich in der Öffentlichkeit mehr Beachtung finden!

    Beliebter Kommentar. Gut oder Schlecht: Thumb up 15 Thumb down 0 (+15)

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