Die Phantasie, immer unsinnigere Verbote zu erfinden, scheint unendlich zu sein. Jetzt forderte der demokratischePolitiker Eric Adams (siehe Bild), der im Senat des Staates New York sitzt mit der Aktion “Stop the Sag”, die aktuelle Mode meist junger Schwarzer, ihr Hose herunterrutschen zu lassen, zu verbieten. Er verbreitete zu diesem Zweck ein Video bei Youtube (siehe am Ende des Artikels), über welches man geteilter Meinung sein kann. Die rassistischen Karikaturen, mit denen das Video beginnt, sind wirklich nicht hart an der Grenze.
Adams will mit diesen Bildern darauf hinweisen, dass es Bürgerrechtlern viel Mühe gekostet habe, diese Zerrbilder zurecht zu rücken. Und jetzt, so der Senator, würden sich junge Schwarze selbst der Lächerlichkeit preisgeben, in dem sie ihre Hosen herunterrutschen lassen würden. Zugegeben: Es sieht weder gut aus, noch kann es sonderlich bequem sein, wenn man mit halb heruntergelassenen Hosen durch die Gegend rennt. Eher erinnert es daran, dass man vielleicht die Hosen voll hat. Aber muss deshalb gleich ein Politiker nach Verboten rufen?
Angeblich soll diese “Mode” aus den amerikanischen Gefängnissen stammen. Weil man den Gefangenen die Hosengürtel weg nimmt, rutschen die Hosen eben manchmal etwas nach unten. Aus den Knästen heraus soll sich dann diese Art, die Hosen zu tragen, über das Land verbreitet haben.
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