Nach dem Vorbild des amerikanischen FBI, hat jetzt auch die bayerische Polizei gegenüber Chip online zugegeben, soziale Netzwerke zur Fahndung nach Verbrechern zu nutzen. Eine Pressesprecherin des bayerischen Innenministeriums sagte gegenüber CHIP Online Business: “Die bayerische Polizei nutzt Social Networks für ihre Arbeit”. Man würde aber nicht eine Art Rasterfahndung betreiben, sondern “die Netzwerke nur bei konkreten Ermittlungsverfahren, also in Einzelfällen und auf Anfrage” nutzen. “Es findet keine breite, prophylaktische Nutzung statt”, so die Pressesprecherin abschließend.
Man wollte nicht bekannt geben, welche Sozialen Netzwerke konkret für die Fahndung genutzt werden. Auch gab es keinen Kommentar zu der Frage, ob die bayerische Kripo mit falschen Identitäten ermittelt. Das FBI nutzt Facebook & Co. gezielt dazu, um mit falschen Identitäten zu den Verdächtigen Kontakt aufzunehmen und diesen dann Informationen zu entlocken.
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