Es klang so gut: 2.000 Schüler der Lower Merion School in Rosemont, Pennsylvania in den USA, bekamen Laptops der Firma Apple, damit diese, so die Aussage der Schule, “besser lernen” könnten. Was die Schüler nicht wussten: Die Laptops waren mit Fernwartungssoftware und Webcam ausgestattet, die von der Schule aus bedient werden konnten.
Wie das eZine “afterdawn” berichtete, reichte jetzt der Vater eines Schülers Klage gegen die Schule ein. Grund war ein Verweis, den der Schüler wegen “ungebührlichen Verhaltens” bekommen hatte. Das Pikate an der Sache war, dass dieses “ungebührliche Verhalten” in der Wohnung des Schülers stattfand und der Lehrer als Beweis ein Foto, aufgenommen mit der Webcam des Laptops, vorlegte.
Die Schule versuchte sich damit herauszureden, dass die Möglichkeit der Fernwartung mit Webcam dafür gedacht sei, das Gerät aufzuspüren falls es gestohlen worden sei. Allerdings lag zum Zeitpunkt der Bespitzelung keine Meldung vor, dass der Laptop gestohlen sei. Auch war er nicht als verloren gemeldet.
Michael und Holly Robbins, die Eltern des betroffenen Schülers, reichten nun Klage ein. Hauptvorwurf der Klage ist der Vorwurf, die Schule habe illegale Aufzeichnungen erstellt. Das Urteil des Bezirksgerichtes steht noch aus.
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