Früher hat man sich noch Geschirr und ähnliche Dinge an den Kopf geworfen, die Lieblingsklamotten des Ex-Partners zerschnitten oder den Fernseher zerstört. Diese Zeiten scheinen allerings langsam zu Ende zu gehen. Heute hat das Internet hat Einzug in Rosenkriege gehalten. In New York hat sich nach einem Bericht der “New York Post” ein Internet-Drama abgespielt.
Paul Franco hat einfach das Facebook-Profil seiner Ex-Freundin Jessica Zamora-Anderson übernommen. Das war insofern recht einfach, da er das Passwort seiner Ex kannte und es, einmal in ihr Profil eingeloggt, einfach veränderte. Doch damit nicht genug. Er manipulierte auch die sexuelle Orientierung seiner Verflossenen, in dem er im entsprechenden Feld “lesbisch” eintrug. Nach Aussagen von Zamora-Anderson soll er auf die zahlreichen Angebote auch geantwortet haben. Dann habe er noch, so die um ihr Profil gebrachte Frau, deren Freunde und Familienmitglieder mit Spam-Postings überhäuft haben.
Da die Frau unbedingt ihr Profil wieder haben wollte, nahm sie Kontakt zu ihrem Ex auf. Sie hielt es einfach nicht mehr aus, dass ihre Freunde sie darauf ansprachen, warum sie sich so geändert hätte. Allerdings war die Geschichte nicht so einfach. Franco forderte von der Frau 575 US-Dollar (etwa 423 Euro) “Lösegeld” für die Rückgabe des Facebook-Profils. Die ungerade Summe begründete er damit, dass er dies hätte zahlen müssen, weil man sein Auto abgeschleppt hätte, als er seine Ex-Freundin einmal besucht hatte.
Als Reaktion zeigte die Frau nun ihren Freund an, sie sagte gegenüber der Polizei, er hätte sie während ihrer Beziehung mißhandelt. Franco wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Übrigens: Die beiden hatten sich über Facebook kennengelernt. Damals, im November 2008, suchte Zamora-Anderson einen Englischlehrer. Der 38-jährige Mann behauptete, er sei 29 Jahre alt und Englischlehrer des Queens Colleges.
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