Obelix hätte seine wahre Freude an einer Aktion von 300 Engländern. Diese bezeichnen sich als “Homöopathie-Gegner” und wollen nächsten Sonntag vor der Filiale einer großen Drogeriekette eine Aktion starten. Gemeinsam planen sie, ein ganzes Fläschchen homöopatischer Pillen zu schlucken und mit Einnahme dieser “Überdosis” möchten sie beweisen, dass diese Medizin ihrer Meinung nach wirkungslos ist.
So weit so durchgeknallt. Das ist aber nicht das Einzige, was die Gruppierung, die sich selbst “Gruppierung 1023” nennt, erreichen will. Sie fordern einen sofortigen Verkaufsstopp aller homöopathischen Mittel, weil die Wirkung der Mittel in ihren Augen nicht bewiesen sei.
Wenn jemand die Wirksamkeit homöopathischer Mittel anzweifelt – kein Problem, niemand wird meines Wissens gezwungen, sich mit diesen Mitteln behandeln zu lassen. Aber ein Verkaufsverbot zu fordern, macht keinen Sinn – immerhin gibt es Menschen, denen durch diese Art der Medizin durchaus geholfen wird. Für viele Gegner dieser Aktion steckt hinter dieser Demonstration die Pharmaindustrie, die durch die homöopathischen Mittel viel Geld verliert, für andere werden weiter unsinnige Verbote gefordert und für andere hat die “Gruppe 1023″ einfach nur einen Knall.
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